Ljubljana

In Ljubljana angekommen mache ich mich auf den Weg zu meinem Hostel, welches ungefähr 500 Meter vom Bahnhof entfernt ist. Ich schlafe in einem sehr geräumigen Dreibettzimmer. Ich lege nur kurz meine Sachen ab und begebe mich dann vom Hunger getrieben zum Fluss: mit folgender Aussicht esse ich eine Pizza und trinke ein Bier.

Zurück im Hostel lerne ich einen meiner Zimmergenossen kennen, einen Norweger mit litauischen Wurzeln. Er arbeitet in der Nähe von Oslo als Security Guard, um sich Geld für sein Studium zu verdienen (er möchte Sanitäter werden).

Der zweite Mitbewohner, Pilou, kommt erst um 5 ins Zimmer. Pilou ist Franzose von der Insel Reunion, studiert aber momentan in Toulouse Finance. Fazit unserer Unterhaltungen: Mobilfunk und Daten sind in Deutschland im Vergleich unfassbar teuer, er zahlt in Frankreich 10 Euro im Monat für 50GB Datenvolumen.

Geweckt am nächsten Morgen werden wir um 6:30 Uhr von Metallsägearbeiten direkt vor unserem Fenster. Den nächsten Tag verbringe ich damit, zu versuchen nach der langen Reise und der extrem abgekürzten Nacht meinen Akku wieder aufzufüllen: ich lasse mich vormittags ein wenig durch die Stadt treiben und gönne mir nachmittags ein sehr ausgiebiges Schläfchen.

Abends schließe ich mich einer Free Walking Tour durch das Zentrum von Ljubljana an. Ljubljana blickt auf eine sehr interessante und wechselhafte Geschichte zurück. Dies zeigt sich im Stadtbild. Ich fühle mich auf extreme Weise an Passau erinnert.

Ljubljana ist sehr studentisch und nachts sehr lebendig. Selbst unter der Woche sind die Kneipen und Restaurants im Zentrum voll. Dass das auch am sehr günstigen Bierpreis (unter 3 Euro für den halben Liter) liegt, ist nur eine Vermutung.

Am Freitagmorgen mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof, um mit dem Zug nach Zagreb zu fahren. Die Verbindung kostet aufgrund eines Dauerspezialangebots ganze 9 Euro.

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